In Frankreich geboren und aufgewachsen, Mihrimah Ghaziya (Marie-Aude Ravet) reist jetzt durch die ganze Welt um zu tanzen, unterrichten und lernen.

Ihre literarische und sprachwissenschaftliche Ausbildung förderten ihren natürlichen Neugier und ihre Interesse für das Fremde. Kunst zog sie schon immer an: Sie nahm schon als Kind Ballett- und Gesangsunterricht.

Ihre Entdeckung des orientalische Tanzes war eine Offenbarung: Sie gab Mihrimah einen Rahmen, wo sie ihre ganze Sensibilität, ihre Gefühle und Erfahrung ausdrücken konnte.

Parallel zu ihrer eigenen Entwicklung gibt sie ihr Wissen und ihre Leidenschaft in Kursen und Workshops weiter, ebenso durch zahlreiche Auftritte in Europa und in der ganzen Welt..

2007 bis 2009 tanzte sie in der Tanztheater-Company Raum B von Berenika Kmiec, mit der sie mehrfach auf zeitgenössischen Festivals tanzte.

Bedeutende Lehrerinnen:
Orientalischer Tanz: Claudia Burmeister, Josephine Wise, Raksan
Ballett: Sara Leimgruber
Modern Dance: Annette Vogel, Chia-Yin Ling
Tanztheater: Berenika Kmiec
Butô: Tadashi Endo
Tänze der Roma: Sua Devi Kalbeliya (in Indien/Rajasthan), Simona Jovic
Asiatische Tänze: Julie-Coralie Streun (Chinesischer Tanz), Wen-Jane Yang (Chinesischer Tanz), Eiko Hayashi (Japanischer Tanz)

In ihrem Künstlernamen vereinen sich alle Ursprünge des orientalisches Tanzes .

Mihrimah ist ein persischer Name und bedeutet "Sonne und Mond". Es ist der Name einer türkischen Prinzessin, die in Istanbul zwei Moscheen mit ihrem Namen bauen ließ.
Ghaziya ist ein ägyptisches Wort, dessen Bedeutung bis heute nicht ganz geklärt ist. Meistens wird es mit "Eroberin (der Herzen)" übersetzt. Eine Ghaziya war bis zum 20. Jahrhundert eine ägyptische Straßentänzerin, meistens eine Zigeunerin.

Sometimes it's blood memory [...] not the blood your mother and father gave you [...] but that which stretches back two or three thousand years.

Martha Graham, Blood Memory (1991)